Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Seit September 2013 ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, unabhängig der Unternehmensgröße, Pflicht für jedes Unternehmen.


Psychische Belastungen sind nach DIN EN ISO 10075-1:

"…. Gesamtheit aller Einflüsse … die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken (wertneutral)."

Und: Physische Belastungen sind nicht rein physisch zu betrachten, sondern wirken auch psychisch auf den Betreffenden ein.

Die für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung relevanten Bereiche sind vielfältig. Es ist die Gestaltung der

  • Arbeitsaufgabe

  • Arbeitsorganisation

  • Arbeitszeitgestaltung

  • Arbeitsumgebungsbedingungen

  • sozialen Bedingungen


    zu betrachten, um Risikofaktoren zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten, die diese Risikofaktoren minimieren oder sogar ganz eliminieren können.

 

Zur Erhebung der Daten und der Ableitung der Risikofaktoren setzen wir meistens Health meets WorkTM  ein.  Health meets WorkTM, unsere standardisierte Mitarbeiterumfrage, die zudem Raum gibt für unternehmensspezifische Zusatzfragen.
Für sehr kleine Firmen empfehlen wir den Einsatz von MQ.

Die Methoden sind vielfältig, aber ab einer gewissen Unternehmensgröße macht der Einsatz einer Mitarbeiterumfrage Sinn.
Der "Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung", der GDA Psyche, ist zu entnehmen:
"Standardisierte schriftliche Mitarbeiterbefragungen sind besonders gut geeignet, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, ob und welche Belastungsschwerpunkte es gibt.
Sie ermöglichen es zudem, alle Beschäftigten in die Gefährdungsbeurteilung einzubeziehen.
"

Hier finden Sie einen kurzen Erklärfilm.

Health meets WorkTM in der Praxis: hier geht es zum Auszug eines Anwendungsbeispiels angelehnt an der OD-Map

Umfrage

Auszug aus einem MQ Bericht.